1.) Über das Dossier

Dieses Dossier wurde von Studierenden der Goethe Universität zusammengestellt, um alle Verantwortlichen der Goethe Universität über die Situation in Rojava/Nordsyrien zu informieren. Kurz: Es geht um den völkerrechtswidrigen Einmarsch der türkischen Armee und ihrer dschihadistischen Milizen (siehe Punkt 5) in das Gebiet der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien. Dieser Krieg ist nur eine Fortsetzung der antidemokratischen, faschistischen und genozidalen Politiken des türkischen Staates, die seit mehr als 100 Jahren ununterbrochen weitergeführt werden. Mit Bedauern müssen wir als Studierende der Goethe Universität feststellen, dass türkische Partneruniversitäten unserer Universität sich für den völkerrechtswidrigen Einmarsch aussprechen und diesen unterstützen (siehe Punkt 2). Diese Einstellung der türkischen Partneruniversitäten ist nicht überraschend, da auch die türkische Hochschullandschaft zahlreichen Angriffen durch die AKP/MHP-Regierung unterlag und unterliegt (siehe Punkt 3). Von einer freien und zivilen Wissenschaft kann in der Türkei gar nicht mehr gesprochen werden. Noch bedauernswerter ist, dass die Verantwortlichen der Goethe Universität bis heute keine Stellung bezogen und Maßnahmen dazu ergriffen haben. Daher soll dieses Dossier dazu dienen, die entsprechenden Verantwortlichen aufzuklären, nicht nur über den türkischen Militarismus und Faschismus, sondern auch über das demokratische, ökologische und feministische Gesellschaftsmodell, das in Nordsyrien aufgebaut wurde und nun Angriffsziel der Invasion des türkischen Staates ist. Als Studierende der Goethe Universität und als zukünftige Wissenschaftler*innen stehen wir ein für eine verantwortungsbewusste und freie Wissenschaft und Hochschulpolitik. Daher stellen wir zum Ende dieses Dossier die in der aktuellen Kriegssituation dringendsten Forderungen an die Verantwortlichen der Goethe Universität (Punkt 6) vor. Es gilt umgehend zu handeln!

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